Wein-Tasting: SEDNA DOP 2018 Vigneti del Salento Primitivo di Manduria

SEDNA DOP 2018 Vigneti del Salento Primitivo di Manduria getestet

Der „SEDNA“ ist einer, der Weine, der unsere Leidenschaft zum Wein mitbegründete. 

Ich muss sagen, dass der SEDNA eines der ersten Weine war, die wir getestet haben. Ein Wein, der uns gezeigt hat, wo die Reise „Wein“ hingehen kann. 

Wenn man neu in die Welt der Weine eintaucht, wird man beim SEDNA einen Wein finden, der einem einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis, ein toller Wein mit wunderbaren Aromen und angenehmer Säure.

Der SEDNA hat eine tolle Länge im Abgang. Am Gaumen füllig, dezent nach roten Beeren und Vanille.

Mit dem SEDNA macht man überhaupt nichts falsch. Ein Primitivo, der sich sehen lassen kann und der einen nicht enttäuscht.

Ein SEDNA geht immer 🙂

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10/12 Punkte

Unser privater Liebling! Ein Wein, der uns in den Bann gezogen hat. Ein Grundstein unserer Wein-Leidenschaft.​

10 von 12 Punkte Weinjoker Wein-Bewertung

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Weingut Farnese Vini: Aus den Abruzzen die Welt des Weins erobert

In der Provinz Chieti gedeihen seit jeher Obst- und Olivenbäume sowie Weinstöcke

Die knapp 11.000 km² große Region Abruzzen an der Adriaküste der Apennininsel nimmt mit ihren aktuell gut 33.000 Hektar Rebfläche zwar lediglich den siebten Platz unter allen italienischen Weinbauregionen ein, besitzt jedoch aufgrund ihrer von vielen Kennern sehr geschätzten Rot- und Weißweine wie beispielsweise Cerasuolo d’Abruzzo, Controguerra, Montepulciano d’Abruzzo, Terre Tollesi und Trebbiano d’Abruzzo seit 2010 die kontrollierte Herkunftsbezeichnung Abruzzo DOC. Ebenfalls aus den Abruzzen stammen die edlen und nach der gleichnamigen geschichtsträchtigen Hafenstadt im Nordosten der Provinz Chieti benannten Tropfen Ortona Rosso vorwiegend aus Montepulciano und Ortona Bianco aus Trebbiano, die dort auf zurzeit annähernd 800 Hektar Anbaufläche erzeugt werden. Noch bekannter als für seine beiden renommierten DOC-Weine ist Ortona heutzutage jedoch als Geburtsort sowie Hauptsitz des 1994 von Valentino Sciotti, Camillo De Iuliis und Filippo Baccalaro gegründeten und seither vielfach ausgezeichneten Weinguts bzw. Produzenten Farnese Vini, welcher mit seiner Präsenz in 87 Ländern weltweit, einer Jahresproduktion von 24 Millionen Flaschen sowie einem Umsatz von 78 Millionen Euro einer der sowohl in Italien als auch global bedeutendsten Branchenführer ist.

Die beiden Namen Fantini und Farnese sind heute Winzern in ganz Italien ein Begriff

Die „Fantini Group Farnese“ bewirtschaftet mittlerweile Weinberge nicht mehr nur exklusiv in den Abruzzen (Vini Fantini, Caldora, Gran Sasso Vini D`Abruzzo), sondern ist mit ihren Marken auch in den ebenso berühmten Anbauregionen Toskana (Terre Natuzzi, Tenute Rossetti Vini Toscane), Kampanien (Vesevo), Basilikata (Vigneti del Vulture) sowie Apulien (Cantina Sava, Luccarelli, Vigneti del Salento) und Sizilien (Vigneti Zabú, Cantine Cellaro) vertreten. Zum langjährig bewährten Erfolgsrezept der Betreiber gehört dabei vor allem die enge und langfristig angelegte Kooperation mit lokalen Winzern auf Augenhöhe. Die an „Fantini Group Farnese“ verpachteten Anbauflächen werden in der Regel weiter von den erfahrenen Eigentümern bearbeitet, die sich mit ihren Böden und Reben natürlich bestens auskennen und somit bestmöglichen Ertrag und ebensolche Qualität liefern können. Diese Zusammenarbeit hat speziell im südlichen „Mezzogiorno“ Italiens zahlreiche Weinbauern vor dem baldigen Ruin bewahrt und auch die wirtschaftliche Zukunft mancher Gemeinden gesichert. Trotz seiner inzwischen internationalen Ausrichtung hat der Konzern also nicht die Bodenhaftung sowie den Respekt vor der tiefen Verwurzelung der jeweiligen lokalen und regionalen Weinkultur in den Identitäten der eigentlichen Erzeuger verloren.

Der riesige Erfolg hat viele Bewunderer und auch finanzstarke Partner gebracht

Der hohe Anspruch an das eigene Schaffen und das beständige Streben nach Perfektion hat dem Unternehmen wie weiter oben bereits angedeutet in den letzten Jahren zahlreiche nationale sowie internationale Preise, Trophäen und Auszeichnungen beschert. Mehrfach wurde man schon zum „Besten Produzenten Italiens“ und „Produzenten des Jahres“ sowie in die angesehene und viel beachtete Liste „Wine Spectator Top100“ gewählt, inzwischen kann die „Fantini Group Farnese“ auch stolz auf über 80 verliehene Goldmedaillen für ihre Weine verweisen. Das dynamische Wachstum und die vielen Erfolge des seinerzeit mit einem sehr schmalen Startkapital von nur 1.500 Euro gegründeten Unternehmens hat in der jüngeren Vergangenheit auch bereits das Interesse großer Investmentgesellschaften und Private-Equity-Fonds geweckt und diese zu umfangreichen Beteiligungen veranlasst. Nachdem sich die Gruppe um Gründer und Präsident Valentino Sciotti 2013 erstmals für privates Beteiligungskapital geöffnet hatte, begleiteten ab 2016 die Mehrheitsaktionäre „21 Investimenti“ und „NB Renaissance Partners“ das kontinuierliche Wachstum, bevor zu Beginn des Jahres 2020 der amerikanische Investmentfonds „Platinum Equity“ die über 70 Prozent des Aktienanteils für vermutlich mehr als 180 Millionen Euro übernahm.

Sport und Familie dienen Gründer Sciotti bis heute als Inspiration und Vorbild

Nach den Worten des passionierten Marathonläufers und Radfahrers Valentino Sciotti hat ihn vor allem auch der Sport gelehrt, sein erfolgreiches Unternehmen zu leiten und mit viel Ehrgeiz und Engagement zu immer neuen Zielen zu bringen. Folgerichtig ist die „Fantini Group Farnese“ auch schon seit geraumer Zeit als Sponsor im Radsport tätig, bereits seit 2011 unterstützt der Konzern das heute unter dem Namen „Vini Zabù KTM“ antretende italienische Radsportteam sowie seit 2019 zusätzlich die „Israel Cycling Academy“ bzw. „Israel Start-Up Nation“. Wer sich als Weinfreund selber ein authentisches Bild von den so erlesenen Erzeugnissen aus dem Hause Farnese/Fantini machen möchte, kann dies auch bei einem Aufenthalt in dem vor einigen Jahren gewissenhaft, liebevoll und umfassend renovierten Land- und Familiengut „Borgo Baccile“ bei Crecchio und Canosa Sannita nahe der Provinzstraße SS 538 unweit von Ortona tun. Hier logieren die Gäste in zu äußerst luxuriösen Zimmern umgebauten ehemaligen Weinkellern und Lagerräumen. Für das leibliche Wohl sorgen neben den hauseigenen Weinen die kulinarischen Köstlichkeiten der Küche der Abruzzen, die Spezialitäten wie die Lammspieße „Arrosticini“, das Pastagericht „Maccheroni alla Chitarra“ und Wurstwaren wie etwa die „Ventricina“ für Feinschmecker und Gourmets parat hält.

 

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Jeffrey Kruse

Jeffrey Kruse

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