Château Poujeaux Moulis-en-Médoc (2018) – Poujeaux – Rotwein aus Bordeaux, Frankreich bei Weinfreunde
Poujeaux
Das Besondere an diesem Wein Moulis-en-Médoc genießt hohes Ansehen für seine geschmeidigen, vergleichsweise zugänglichen und früh trinkreifen Rotweine, die sich von den Großgewächsen aus Margaux, Pauillac und Saint-Julien somit klar unterscheiden. Auf den Grand Vin von Château Poujeaux trifft das jedoch nur bedingt zu, werden ihm doch nahezu konträre Eigenschaften zugesprochen. Er lässt sich als betont kraftvoll, komplex sowie tanninreich beschreiben und repräsentiert die Charakteristik von Moulis damit etwas weniger typisch als der große Konkurrent Chasse-Spleen. Seit jeher teilen sich die beiden einzigen Cru Bourgeois Exceptionnel der Appellation den Spitzenplatz ebendort, wobei Poujeaux seit 2020 darauf verzichtet, sich mit dieser Klassifizierung zu vermarkten. Beide konkurrieren mit den Grand Cru Classés in der Nachbarschaft nahezu auf Augenhöhe – jeder auf seine Art und Weise, möchte man sagen, wobei ein Poujeaux der Médoc-Masterclass stilistisch etwas näher kommt. Die Appellation Moulis liegt inmitten der Médoc-Halbinsel und erstreckt sich dort, unweit der Gironde gelegen, über 12 Kilometer Länge und zwei Kilometer Breite. Mit 610 Hektar bestockter Rebfläche ist sie die kleinste Médoc-Appellation, allein 70 Hektar davon entfallen auf Château Poujeaux. Die Weinberge sind 50 Prozent Cabernet Sauvignon, 40 Prozent Merlot sowie je 5 Prozent Cabernet Franc und Petit Verdot bepflanzt. Das durchschnittliche Alter der Rebstöcke beträgt 30 Jahre, das Ertragsvolumen beziffert sich aufgrund einer relativ hohen Pflanzdichte auf 21.000 bis 24.000 Kisten des ersten Weines. Grund und Boden von Château Poujeaux zählten im 16. Jahrhundert noch zu den Ländereien von Château Latour – Größe, Zuschnitt und Besitzverhältnisse wechselten danach mehrfach im Laufe der Jahrhunderte. 2008 wurde das Weingut von Philippe Cuvelier übernommen, der seitdem für erfreuliche Konstanz sorgt. Der wohlhabende Eigentümer aus Paris setzt bei der Bewirtschaftung von Château Poujeaux auf den Önologen Jacques Boissenot und überdies auf die weithin nachgefragten Berater Nicolas Thienpont und Stéphane Derenoncourt. In der Kellerei von Château Poujeaux folgt man unbeirrt der traditionellen Schule von Bordeaux: vierwöchige Maischegärung in Beton- und Edelstahltanks, anschließende malolaktische Gärung und zwölfmonatiger Ausbau in Barriquefässern, die jährlich zur Hälfte erneuert werden. Die Cuvée variiert jahrgangsabhängig, mit geringen Ausschlägen entsprechend dem Rebsortenspiegel – mit Cabernet Sauvignon vorneweg, einem für Médoc-Verhältnisse großen Merlot-Anteil und kleinen Beigaben von Cabernet Franc und Petit Verdot. Mindestens drei Jahre sollte man ihm in der Flasche gönnen, dahinter öffnet sich ein Trinkfenster von bis zu zehn Jahren. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas in einem tiefen Granatviolett. An der Nase fein und elegant, mit tiefen Eindrücken von roten Früchten und subtilen Holznoten. Am mittleren Gaumen drängen reichhaltige Fruchtaromen und eine Spur Vanille nach vorn. Seidige Tannine leiten seinen langen Abgang ein, in den sich eine würzige Mokka-Note einfügen kann. Was Kritiker zu dem Wein sagen 86 Punkte von Robert Parker „Der 2018er Poujeaux zeigt eine mittlere bis tiefe granatviolette Farbe und verströmt im Glas jugendliche Aromen von zerkleinerten schwarzen Kirschen, Maulbeeren und Pastillen von Schwarzen Johannisbeeren, dazu Anklänge von Menthol, Grafit und Tabakblättern. Am mittelkräftigen Gaumen viel Frucht und Frische mit einer festen Textur und einem Hauch getrockneter Kräuter im Abgang. Von 2021 bis 2028 zu trinken“. Ein vielseitiger Begleiter zu einer Vielzahl von Gerichten.
Flasche: Preis pro Liter: 43,33€/1L
EAN: 3441941118107
Allergene: enthält Sulfite
Bild: Weinfreunde
Nur solange der Vorrat reicht!
👉 Alle aktuellen Weinfreunde findest du hier


